WLAN – Welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt

Allgemeine Infos

WLAN (Wireless Local Area Network) ist mittlerweile fast überall vorhanden - auf öffentlichen Plätzen, Restaurants, Einkaufszentren usw. Durch die niedrigen Preise kann es sich heutzutage (fast) jeder leisten. Das Schöne daran ist: Mit dem Handy, dem Tablet oder Notebook kannst du nicht nur zu Hause draht- bzw. kabel los online sein - sondern auch unterwegs fast überall. Vorausgesetzt es ist ein sogenannter WLAN-Hotspot in der Nähe.

Welche Vorteile hat denn nun WLAN?

An vielen Hotspots ist man nicht mehr nur auf einen Anbieter angewiesen - an Flughäfen, Bahnhöfen, Einkaufszentren oder Fast-Food-Restaurants ist der Zugang zum WLAN Netzwerk oft kostenlos und für jeden verfügbar.Den meisten Spaß macht WLAN aber zu Hause. Hier hast du keinen nervigen Kabelsalat und musst nicht in der ganzen Wohnung bzw. im Haus Kabel verlegen. Deshalb ist WLAN die erste Wahl, wenn man mit der ganzen Familie das Internet nutzen möchte. Und ein weiterer Vorteil: Moderne WLAN-Router bieten die Möglichkeit, für Gäste einen Gäste-Zugang einzurichten. 

Im Heimnetzwerk kannst du über WLAN auch Verbindungen zwischen mehreren Computern, Tablets, Handys und sonstigen Geräten (Drucker, Streaminggeräten etc.) herstellen. Und das sogar durch Wände oder mehrere Etagen. Du musst nicht ein Kabel dafür verlegen. GENIAL!

Durch das Funknetz ist es sogar möglich, mehrere Computer mit nur einem Drucker zu verbinden, Daten untereinander zu verteilen oder Musik bzw. Filme in der ganzen Wohnung zu hören. Du kannst sogar das Fernsehbild auf mehrere Geräte im Netzwerk streamen.

JA - es gibt auch Nachteile

WLAN-Netzwerke sind komfortabel - keine Frage - kein Bohren, keine Kabel - einfach nur Luft als Übertragungsmedium. Das ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, da es die Funktechnik schon sehr lange gibt. Allerdings bremsen Geräte wie Mikrowellen, Funkboxen, dicke Metalltüren, Stahlbetonwände und andere Metallteile die Funkwellen. 

Des Weiteren ist die Übertragungsgeschwindigkeit bei WLAN, im Gegensatz zur Kabelübertragung, von verschiedenen Faktoren abhängig. Einer der Faktoren ist die Anzahl der User, welche sich ein WLAN teilen. Hierbei ist es so, dass sich mehrere Personen die Übertragungsgeschwindigkeit teilen müssen. Bei 3 oder mehr Nutzern macht sich das dann schnell bemerkbar.

Als Beispiel: Dein WLAN-Router hat eine Übertragungsrate von 20 MB/s. Wenn sich also 4 Nutzer im WLAN angemeldet haben, hat jeder nur ca. 5 MB/s zur Verfügung.

Ein weiterer Nachteil ist die sogenannte Nettobandbreite. Netto- und Bruttobrandbeite liegen hier zum Teil weit auseinander. Die Angaben der Übertragungsraten sind theoretische Werte, sprich was also möglich ist. In der Praxis liegen die erreichten Geschwindigkeiten jedoch meist weit unter den eigentlich möglichen Werten.

Welches Zubehör benötige ich für ein gutes WLAN-Netzwerk?

Um ein gutes und stabiles Netzwerk für zu Hause aufzubauen, brauchst Du nur ganz weniges Zubehör. 

WLAN-Router* [<- KLICKEN für mehr] - Der Router hat die Funktion, das Netzwerk überhaupt zu realisieren. Dieser stellt die nötigen Anschlüsse für die Funkverbindung und evtl. für das Netzwerkkabel bereit. Der WLAN-Router ist der sogenannte WLAN-Hotspot. Also der Zugriffspunkt, der alle Geräte im Netzwerk verbindet. 

WLAN-Repeater* [<- KLICKEN für mehr] - Der Repeater wird benötigt, um drahtlos mit dem Router zu kommunizieren und um das WLAN in der ganzen Wohnung bzw. im Haus verfügbar zu machen oder es zu verstärken. Hier sollte man darauf achten, dass der Repeater beide WIFI Bandbreiten (2GHz und 5 GHz) besitzt. 

FERTIG - das wars. Mehr benötigt man nicht.

Sobald man den WLAN Router angeschlossen und eingerichtet hat, steht der WLAN-Netzwerkerweiterung nichts mehr im Wege. Die WLAN-Repeater werden nur noch in die Steckdose gesteckt und das war´s. Diese verbinden sich nämlich dann automatisch mit dem Router und versorgen anschließend die gesamte Wohnung bzw. das Haus mit WLAN.